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Entstehungsgeschichte

Wie alles begann:
Nachdem Mitte des Jahres 2011 die Initiative „Jugend - und Freizeittreff Kitzen“ begann, hat sich seitdem ganz viel getan. Darüber möchte ich hier berichten.


Es fing damit an, dass ich in der Bürgerversammlung zur Fusion Pegau/Kitzen 2011 anmerkte, dass der sogenannte „Bunker“ nicht zur positiven Freizeitgestaltung unserer Kitzener Jugendlichen beiträgt und der Besuch anderer Freizeiteinrichtungen in der Umgebung daran scheitert, dass nötige Busverbindungen oder Fahrradwege einfach fehlen. Zudem besteht aufgrund dessen, dass Kitzen über keine eigene Schule verfügt, ein soziales Entwicklungsproblem für diesen Altersbereich im Ort.

 

Die Kinder ab der 5. Klasse sind verstreut in Schulen und entfremden sich meist. Das Resultat ist, dass eine Vereinsamung stattfinden kann und die Kinder sich zu Hause virtuelle Freunde im Internet suchen. Die Gefahren dort sind groß. Das kann nicht das Ziel für unsere Jugendlichen sein! Deshalb müssen wir Angebote und Räume zur Kommunikation im Ort schaffen!


Also stellte ich mit Unterstützung einiger engagierter Bürger Kitzens dem Gemeinderat vor, wie positive Kinder- und Jugendarbeit gestaltet werden kann und versprach Initiative. Zuerst wurden einige Testprojekte, wie das Seifen gießen oder Engel filzen gestartet. Hierfür durften wir auf den bereits bestehenden Seniorenraum im Kulturhaus Kitzen nutzen. Als Träger stellte sich anfangs die Gemeinde Kitzen zur Verfügung – stand dem Thema jedoch sehr kritisch und nicht positiv gegenüber. Der Großteil der für die von mir geplanten und durchgeführten Projekte benötigten Sachkosten wurde über Fördermittel des Landkreises Leipzig finanziert.

 

Die Angebote wurden von den Kitzener Kindern, Jugendlichen und Eltern begeistert aufgenommen. Beim Seifen gießen nahmen in vier Veranstaltungen ca. 15 Kinder pro Projekttag teil. Spätestens jetzt wurde klar, dass die Kinder sehr interessiert sind und ein riesiger Bedarf für solch eine Freizeiteinrichtung besteht.


Mit der Fusion zwischen Kitzen und Pegau wird das Kulturhaus Kitzen zukünftig als Bürgerbegegnungszentrum zur Verfügung stehen. Damit ist ein wichtiger Schritt für das Ziel des Jugend- Freizeit-Treffs Anfang 2012 vollzogen worden.  


Die Stadt Pegau unterstützt die Initiative seit Beginn des Jahres 2012 sehr. Alle bisherigen Projekte konnten in Trägerschaft der Stadt Pegau in Verbindung mit Fördermitteln des Landkreises beantragt werden.


In kleinerem Umfang wurden uns erste Räume im Kulturhaus für die Kinder und Jugendlichen angeboten. Diese Räume wurden auch im Rahmen von Projekten durch die sehr interessierten und begeisterten Kinder unter Anleitung selbst renoviert. Im Juli gestalteten sie eine wunderschöne Graffity-Wand.

 

Geschichte

 

Auch die restlichen Malerarbeiten sind mittlerweile abgeschlossen.


Seit Mai 2013 gibt es ehrenamtliche Betreuerinnen für die Einrichtung. Die Räume sind seitdem an mehreren Nachmittagen regelmäßig geöffnet. Dort gibt es neben Spielen und Basteleien auch mal Würstchen oder Eierkuchen. Die Projekte laufen zusätzlich – an Nachmittagen in der Woche oder an Wochenenden.


Gemeinsam mit der Unterstützung der Kinder- und Jugendlichen, der Eltern und ganz vielen sehr engagierten Kitzenern arbeiten wir jetzt erstmal weiter mit voller Kraft an der Entwicklung des Jugend-Freizeittreffs. Dieser braucht übrigens auch noch einen richtigen Namen! – Vielleicht fällt euch ja was Tolles ein!


An dieser Stelle möchte ich mich bei allen fleißigen und interessierten Kindern und Jugendlichen, Bürgern, Vereinen der Region Kitzen, bei der Stadt Pegau und auch beim Landratsamt Leipziger Land für die bisher geleistete Unterstützung bedanken. Alle haben einen sehr großen Anteil daran, dass wir schon so weit gekommen sind.

 

Antje Müller

(Initiatorin und Projektkoordinatorin des Jugend-Freizeit-Treffs Kitzen)


Für interessante Ideen und für Mitarbeit im Initiatoren-Team freuen wir uns sehr. Bei Interesse kommen Sie einfach auf uns zu (Kontakt).